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Methode der Informationsgewinnung über Christus


Die einzige offizielle Informationsquelle über Christus ist das Neue Testament. Daneben gibt es weitere Quellen wie die Schriften, die in Nag Hammadi und in Qumran gefunden wurden. Das Thomasevangelium aus Nag Hammadi weicht in einigen wesentlichen Gesichtspunkten von den anderen Evangelien ab, weil z.B. eine Bezugnahme auf Tod und Auferstehung Jesu fehlt. Das Kreuz wird zwar einmal erwähnt, aber ohne Hinweis auf die stellvertretende Sühne für alle Welt. Auch Wundergeschichten fehlen, desgleichen Motive wie die Ankündigung des Jüngsten Gerichts sowie Hinweise auf Sakramente.
Die Entstehungsgeschichte der kanonischen Evangelien des Neuen Testamentes lässt viele absichtliche und unabsichtliche Veränderungen und Verfälschungen vermuten. Gibt es etwas anderes, das weniger verfälscht ist?

In der christlichen und in fast allen anderen Religionen gibt es das Jüngste Gericht. Dabei greift Gott auf ein Wissen zu, das man in der heutigen Computerterminologie als „Datenbank“ bezeichnen kann. Gott allein hat zu dieser Datenbank Zugriff und benutzt dieses Wissen zur Beurteilung der Seele der Verstorbenen. Der Schreibalgorithmus dieser Datenbank ist aber nicht näher definiert. Es heißt nur „alle Taten werden verzeichnet“.

In der indischen Mythologie gibt es die
Akasha-Chronik, über die Genaueres berichtet wird, was uns zum gesuchten Wissen bringen kann.

Deren Schreibalgorithmus: Jedes für den Einzelnen wichtige emotionale Ereignis in seinem Leben wird in einer nur ihm gehörenden „homepage“ festgehalten und bleibt ewig erhalten. Je intensiver ein Vorgang erlebt wird, desto leichter ist sein Abbild später wieder nachzuerleben.

Wenn zwei Personen ein gemeinsames Ereignis haben, wird deren emotionales Abbild in jeder homepage festgehalten, mit individuellen Färbungen, zum Beispiel als Teilnehmer eines Kampfes, Teilnehmer eines Handelsgeschäftes oder Teilnehmer einer Lebensgemeinschaft.

Deren Lesealgorithmus: Jeder hat jederzeit die Möglichkeit, seine persönlichen Daten anzuschauen oder „auf seine homepage zuzugreifen“. Im einfachsten Fall geschieht dies durch Erinnern an ein Ereignis im gegenwärtigen Leben. Es ist bekannt, dass starke emotionale Erlebnisse nie oder nur selten verblassen. Das Zugreifen kann auch in einem späteren Leben erfolgen. Allerdings muss er dazu eine spezielle Fähigkeit haben, denn es handelt sich nicht um ein „physikalisches“ Anschauen, sondern um ein emotionales Nacherleben der dort gespeicherten Eindrücke. Andere Personen haben keinen Zugang, es sei denn, sie erhielten explizit die Erlaubnis dazu, wie zum Beispiel im Rahmen einer Regression oder Therapie. Alle nicht verkörperten Wesen der geistigen Welten (Licht- und Dunkelwesen) haben Zugriff. Entsprechend dem Gesetz des freien Willens kann jeder den nicht verkörperten Wesen den Zugang zu seinen Emotionen verbieten. Das ist nur im Hinblick auf die Dunkelmächte sinnvoll beziehungsweise notwendig, weil diese die gespeicherten Emotionen oft missbrauchen. Alpträume sind meistens ein Zeichen eines Missbrauches.

Mit diesem Verständnis kommt man zwar noch nicht an Christus‘ homepage direkt heran, in der sein Leben authentisch festgehalten ist. Es gibt aber eine indirekte Methode, weil ja in der homepage vieler seiner Gesprächspartner ebenfalls Eindrücke hinterlegt sind. Diese Methode konnte sich ein französisches Ehepaar zu Nutze machen. Beide lebten im unmittelbaren Umfeld von Christus, ohne Jünger im neutestamentarischen Sinne zu sein. Diese beiden sind berechtigt, ihre eigenen homepages aus jener Zeit wieder zu erleben und deren Inhalt zu beschreiben. Dies geschah in den beiden Büchern „Essener Erinnerungen“ und „Im Lande Kal“ von Meurois-Givaudan.

Das dort beschriebenen Christusbild ist glaubwürdiger als dasjenige des Neuen Testamentes und ist die Grundlage des hier als „Essener Christentum“ bezeichneten Glaubensinhaltes. Das Christusbild ist menschlicher, lebensnaher, widerspruchsfrei, in jeder Situation von der Liebe Gottes geprägt, insbesonders während der Kreuzigung.

Gottes Allmacht und Liebe braucht keinen Tod. Christus erfüllt die von ihm freiwillig übernommene Aufgabe allein durch sein körperliches Leiden am Kreuz. Nach dem Gesetz des freien Willens zwingt Gott auch nicht Christus zu etwas Sinnlosem.

Es ist eine Eigenschaft der Herrscher, den angeblichen Befehl Gottes an Christus, sich auf der Erde für die Menschen zu opfern, zum Anlass zu nehmen, ihren Untertanen zu befehlen, sich für sie als Herrscher und als Stellvertreter Gottes auf Erden zu opfern, das heißt in den Tod zu gehen.



Fehlerbetrachtung

Das im Neuen Testament beschriebene Christusbild ist im Laufe der Jahrtausende oft im Sinne der Machthaber verändert worden. Nach der Kreuzigung begannen unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Interpretationen dieses für alle unverständlichen und unvorstellbaren Ereignis für ihre Zwecke auszunutzen. Dem waren auch die späteren Schreiber ausgesetzt. Und auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 553 n.Chr. wurden die Reinkarnation, die im Essener Glauben stärker präsent war als im jüdischen, ganz aus den Texten entfernt. Unabsichtliche Verändungen entstanden schon im Gespräch Christi mit den Jüngern durch Missverständisse, später ebenfalls durch Missverständisse in der mündlichen Weitergabe. Jeder Schreiber hat einen anderen Erfahrungshintergrund, durch den er Aussagen anders interpretiert oder anders im Gedächtnis behält.

Wie stellt sich die oben geschilderte indirekte Methode in ihrer Manipulierbarkeit dar? Sie hat nur eine Möglichkeit der unabsichtlichen Veränderung, nämlich die subjektive Interpretation aus der eigenen homepage. Das wurde in den genannten Büchern zumindest teilweise ausgeglichen, indem beide Autoren ihre Eindrücke abglichen. Der Grad der unabsichtlichen Veränderung ist somit erheblich geringer als im Neuen Testament. Absichtliche Veränderungen gab es keine, weil keine persönlichen Machtinteressen vorliegen.

Möglicherweise besteht jedoch das Problem der „Nachahmer“, dass nämlich Menschen behaupten, sie hätten mit dieser oder jener bekannten Persönlichkeit aus der Vergangenheit (im konkreten Fall mit Christus) zusammengelebt und in ihrer homepage fände sich eine Darstellung, die zum Beispiel im Widerspruch zu Meurois-Givaudan stehe.

Gegen Fälschungen oder Manipulationen kann man sich in keinem Gebiet vollkommen schützen. Es gibt Kunst-, Unterschriften- , Dokumenten- und Nachrichtenfälschungen. Immer ist eine Abstimmung und ein Vergleichen mit bekannten, als zuverlässig anerkannten Ereignissen notwendig. Ein wesentliches Kriterium der Echtheit oder der Verfäschung ist wie in allem Bereichen die „innere Stimmigkeit“ eines Vorganges.



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